darda2Niederrhein:

Der Bezirksverband der Mittelstands- und Wirtschaftvereinigung (MIT) am Niederrhein unterstützt den Vorschlag der CDU- Moers und Neukirchen-Vluyn, das Michael Darda für den Bundestag kandidiert. Der MIT-Bezirksverband kam am Donnerstagabend im MIT-Kreisverband Wesel zusammen. An dem Abend wurde auch über die Bundestagswahl 2013 intensiv beraten. Einstimmig wurde die Kandidatur von Michael Darda beschlossen.

MIT-Stellvertretender Bezirksvorsitzender Maik Giesen: „Mit Michael Darda wäre eine hervorragende Persönlichkeit, die den Wahlkreis in Berlin vertreten könnte. Durch seine bodenständige Art könnte er verloren gegangenes Vertrauen für die CDU am Niederrhein zurückgewinnen.“

Der Bundestagswahlkreis besteht aus den Städten Moers, Neukirchen-Vluyn sowie dem Nordbereich von Krefeld.

Am 07.November findet in Krefeld die entsprechende CDU- Delegiertenversammlung statt.

 

Nun soll er also doch kommen, der zwangsweise Kanal-TÜV in Nordrhein-Westfalen. Schon hoffe man, dass das jahrelange Hin- und Her ein Ende hätte, legt nun die Landesregierung noch ein weiteres unsinniges Vorhaben oben drauf. Mit einer Sozialklausel sollen "bedürftige Hausbesitzer" Zugang zu Förderprogrammen des Landes erhalten. Die grundlegende Problematik, dass viele offensichtlich völlig intakte Kanalanschlüsse mitkontrolliert werden sollen, ohne Verdacht auf Undichtheit, wird aber beiseite geschoben. Hartmut Schauerte, Landesvorsitzender der nordrhein-westfälischen Mittelstandsvereinigung: "Nun wird wieder ein neuer Prüfungstatbestand geschaffen. Wer soll das nun wieder kontrollieren? Wie ist es mit der Umlegbarkeit auf finanziell knappe Mieter? Es wäre klüger gewesen, die zwingende Verpflichtung einfach sein zu lassen und - auch zum Vertrauensschutz für die Handwerker, die schon investiert haben - ein umfassendes Förderprogramm aufzulegen, das jeder Hausbesitzer nutzen kann. Mal wieder ein undurchdachter Plan der Landesregierung, der am Ende nun zu mehr als zu weniger Verunsicherung und Bürokratie führt. "Auch bei den kommunalen Ehrenamtlern muss Rot/Grün nun Einiges erklären. Diese hatten flächendeckend Prüfstrukturen als Satzung erarbeitet, die nun vom Tisch gewischt sind - eine frustrierende Erkenntnis für die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker, die sich wohl auch die Frage stellen, wie eine "Bringschuld der Bürger" aussehen soll, wenn unklar ist, wie eine mögliche Sanktion dann wohl aussehen wird. Schauerte: "Und wenn millionen Hausbesitzer am 31. Dezember 2025 nicht geprüft haben? Will dann das Land an diese alle Bußgeldbescheide aussenden und wie soll das dann abgewickelt werden? Wenn wir so in der Wirtschaft arbeiten würden, würden unsere Kunden bald den Kanal voll haben."

Am 12.9. 2012 lud die MIT Dinslaken ihre Mitglieder zu einer Informationsveranstaltung  zum Thema „Fotovoltaik als Teil erneuerbare Energie zur Umsetzung der Energiewende / Erneuerbare Energie – eine Grundlage für CO2 freie Mobilität“ ein.

Die Informationsveranstaltung war mit ca. 40 Teilnehmern sehr gut besucht.

Herr Gedigk, Vertreter der Stadtwerke Dinslaken gab ausführliche Erklärungen zur Energiegewinnung durch Fotovoltaik und erläuterte das rund 550.000 EUR-Investment der Stadtwerke auf dem Dach des Bauzentrums Mehring. Es wurden 1060 Module verbaut, damit können 65 Haushalte ganzjährig mit Strom versorgt werden. Die Umweltbelastung durch CO2 wird dadurch um ca. 145.000 KG jährlich verringert. Die Stadtwerke Dinslaken betreiben 11 weitere Fotovoltaikanlagen, genug um mehr als 310 Haushalte ganzjährig mit Strom zu versorgen. Die CO2-Einsparung hierdurch beträgt mehr als 750.000 KG.

Herr Mues von Elektro van de Loo schilderte die Erfahrungen im Aufbau der Fotovoltaikanlagen überwiegend im Privatbereich.

Herr Pampel von den Dachziegelwerken Nelskamp, einem Partner des Bauzentrums Mehring erläuterte die Möglichkeit der Nutzung der Sonnenenergie durch Dachmodule, die Fotovoltaik zur Strom­erzeugung und die Erwärmung von Wasser u.a. für Heizung und als Brauchwasser miteinander verbinden. Außerdem wurden Dachpfannen vorgestellt, die für die Erwärmung von Wasser für Heizung und Brauchwasser geeignet sind.

Herr Böttger und Herr Ebert vom Elspass Autoland stellten zwei Elektrofahrzeuge vor. Ein Fahrzeug – vollelektrisch betrieben – eignet sich überwiegend als ideales Stadtauto für den Nahverkehr. Das zweite Fahrzeug wird sowohl über Batterie als auch über einen benzinbetriebenen Generator betrieben der Strom für den Antrieb erzeugt, wenn die Batterie erschöpft ist. Die Reichweite ist dann vergleichbar mit einem auf herkömmliche Art betriebenen Fahrzeug, z.B. mit Benzinmotor.

Herr Vogel von Zweirad Vogel stellte drei E-Bikes vor, welche „die neue Lust am Radfahren“ vermitteln. Vor 17 Jahren verkaufte Zweirad Vogel das erste E-Bike, mittlerweile wird ein großer Teil der Fahrräder als E-Bikes verkauft mit immer noch mit steigender Tendenz. E-Bikes gibt es mit Front-, Mittel-, und Heckmotorantrieb. Reichweiten von bis zu 200 KM sind je nach Batterie möglich. Die Elektrounterstützung findet nicht mehr nur in Citybikes, sondern auch in Trekkingrädern, Mountainbikes und sogar in Rennrädern Einsatz. In der Fahrradsaison 2009/2010 wurden in Deutschland 200.000 E-Bikes verkauft, während der Saison 2011/2012 waren es schon 400.000 Fahrzeuge.

Der Lions Club Dinslaken sprach eine andere Art von Wärme an, in dem Herr Traud die Aktion „Adventskalender 2012“ zugunsten des Friedensdorfes Oberhausen vorstellte. Die Kalender fanden regen Absatz.

Eine zweite Veranstaltung der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Dinslaken zur Energiewende findet am 14.11.2012 im Kraftwerk Voerde statt.

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Hier finden Sie die Anträge, Beschlüsse und viele Impressionen der 15. Landesdelegiertenversammlung.

Die Geschäftsführerin der „Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltungen“, Dr. Claudia Beverungen, überreichte Landrat Dr. Ansgar Müller am Montag, 2. Juli, das RAL-Gütezeichen „Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung“. Dieses Zertifikat bescheinigt, dass die Kreisverwaltung die  Güte- und Prüfbestimmungen der Gütegemeinschaft erfüllt und somit mittelstandsfreundlich arbeitet.

„Ich freue mich über diese Auszeichnung, die objektiv belegt, dass wir mittelstandsfreundlich arbeiten. Der Mittelstand ist im Kreis Wesel das Rückgrat unserer Wirtschaft. Hier wird gut und zahlreich ausgebildet, hier wird Qualitätsarbeit geliefert, hier ist die Basis unseres Wirtschaftslebens. Der Mittelstand ist der Wachstums- und Arbeitsplatzmotor im Kreis Wesel. Deshalb zählen unsere guten Serviceleistungen auch zu den wichtigen Standortfaktoren“, so Landrat Dr. Ansgar Müller. Er bedankte sich ausdrücklich bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die hierfür seit langem schon zeitnah, gut und effektiv arbeiten.

Die Kreisverwaltung Wesel hat alle 14 der von der Gütegemeinschaft vorgegebenen Gütekriterien erfüllt:

  • Eingangsbestätigung von Anfragen, Anträgen u.ä. vom Kreis an den Unternehmer und Nennung eines Ansprechpartners (innerhalb von 3 Arbeitstagen)
  • Erste Informationen zum Verfahren (noch fehlende Unterlagen, weiteres Vorgehen, Zeitplan, umgehende Mitteilung von Verfahrensabweichungen innerhalb von 7 Arbeitstagen)
  • Besprechungen bei Unternehmen (innerhalb von fünf Arbeitstagen)
  • Bearbeitungszeit von Baugenehmigungsanträgen für gewerbliche Bauvorhaben (innerhalb von 40 Arbeitstagen exklusive Auszeiten, in denen der Antrag objektiv nicht weiterbearbeitet werden kann)
  • Zügige Bezahlung von Auftragsrechnungen, die von mittelständischen Unternehmen an den Kreis gestellt werden (innerhalb von 15 Arbeitstagen)
  • Reaktion auf Beschwerden (innerhalb von 3 Arbeitstagen)
  • Bearbeitungszeit für die Angebotsabgabe bei Flächenanfragen von mittelständischen Unternehmen (innerhalb von 3 Arbeitstagen)
  • Bearbeitungszeit bei der Genehmigung von Schwerlasttransporten (Erteilung vor Transportbeginn bei Einhaltung der Antragsfrist)
  • Verlässlichkeit von Baugenehmigungen (Die Genehmigungen halten Widersprüchen und Klagen Dritter stand.)
  • Reaktionszeiten auf Anrufe und E-Mails (Serviceversprechen: innerhalb eines Arbeitstages)
  • Verwaltungswegweiser im Internet zu Unternehmensanliegen mit Ansprechpartnern/innen und Kontaktdaten 
  • Lotse für Existenzgründungen (Anlaufstelle bzw. Ansprechpartner/in mit einer "Lotsenfunktion" für Existenzgründungen durch die kommunale Verwaltung und zu anderen relevanten Wissensträgern)
  • Kundenzufriedenheit (Kundenbefragung, ob wichtige Anforderungen der mittelständischen Unternehmen erfüllt werden)
  • Informationsveranstaltung als Kommunikationsplattform

Die Kreisverwaltung Wesel wurde nach einer Fremdprüfung durch den TÜV 2012 erstmals  mit dem RAL-Gütezeichen »Mittelstandsfreundliche Verwaltung« ausgezeichnet.

Die Arbeit ist jedoch mit der Verleihung des Gütezeichens keinesfalls abgeschlossen. Denn nur die dauerhafte Einhaltung der Güte- und Prüfbestimmungen ist die Voraussetzung für die Beibehaltung der Zertifizierung. Die Eigenüberwachung läuft also permanent und die nächste Fremdüberwachung zur Überprüfung der Mittelstandsorientierung wird voraussichtlich Anfang 2014 stattfinden.

(Quelle: www.kreis-wesel.de)